Über mich

Ich war mit 37 Jahren zum ersten Mal schwanger. Wow! Ich spürte, dass es genau das ist, wonach ich mich lange gesehnt hatte. Und gleichzeitig waren da so viele Fragezeichen in meinem Kopf – und (leider) auch sehr viele Glaubenssätze von anderen. Dann wurden Ängste geschürt, offenbar normal bei Schwangeren, die älter als 35 sind.

Ich bin so dankbar und glücklich, weil ich dann Menschen begegnet bin, die mir Inspirationen gegeben und mich in meiner Intuition unterstützt haben. Da waren meine liebe Hebamme Ursula, die uns in der Schwangerschaft und in der ersten Zeit zu dritt so toll zur Seite stand. Und meine liebe Nachbarin und Freundin Mura, die genau zu der Zeit ihren ersten HypnoBirthing-Kurs angeboten hat. Denn ich merkte tief in mir, dass eine „Standard-Geburtsvorbereitung“ nichts für mich wäre. Unser erstes Kind kam im Krankenhaus zur Welt, bei einer selbstbestimmten und auch erfüllten Geburt, ohne medikamentöse Hilfe. Ich war und bin bis heute immer noch total begeistert von dem Erlebnis Geburt.

Wenn ich hier von „ich“ schreibe, so bedeutet das auch immer, dass mein Partner mir dabei zur Seite stand. Er ist ein großer Gefühlsmensch – noch mehr als ich. Doch als ich mir dann beim zweiten Kind eine Hausgeburt wünschte (eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin), da hat sich bei ihm doch der Kopf eingeschaltet. Nachdem wir seine Sorgen mit der Hausgeburts-Hebamme besprochen und mögliche Auswege überlegt hatten, stimmte er zu. Und so war die zweite Geburt (mit 40) noch selbstbestimmter, noch schöner und erfüllender – wir waren im Wald spazieren, haben einen Film geschaut und dann ist bei uns zu Hause im Schlafzimmer, bei Kerzenschein und in ruhiger Atmosphäre unser zweites Kind zur Welt gekommen. So wunderbar. So erfüllend. So entspannt. Das hätte ich niemals vorher für möglich gehalten. Und bin bis heute dankbar dafür. Die Begeisterung und das Wissen, dass Geburten wundervoll sein können, möchte ich unbedingt mit anderen Frauen und Paaren teilen und sie damit inspirieren, sich so etwas zuzutrauen.

Und kaum war unser erstes Kind da und später unser zweites, da gab es so viele weitere Situationen, in denen ich auf mein und unser Bauchgefühl gehört hab. Etwa beim Thema Stillen, Familienbett, Schlafbegleitung, Windelfrei, und die vielen weiteren Themen, die auf einmal neu sind im Familienleben. Mich da gegen die Mainstream-Haltung zu stellen war oft nicht leicht, weil es drumherum so viele andere Meinungen und Ansichten gab.

Aber ich bin so froh, mich in vielen Bereichen auf mein Bauchgefühl verlassen zu haben, meiner Intuition, meinem Instinkt gefolgt zu sein. Dadurch sind wir unseren Weg mit unserem Herzen und unserer Liebe gegangen – und nun zu sehen, wie wir und unsere Kinder gestärkt daraus hervorgehen, das gibt mir Kraft und Zuversicht.

Hast du Fragen? Schreib mir gerne.

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